| So weit also zur offiziellen
Inhaltsangabe. Zwar ist der Bösewicht von Anfang an bekannt und
keineswegs unerkannt, aber das tut der schwachen Handlung des Films
keinen Abbruch mehr. Wie gesagt, die Handlung als solche ist schwach,
die schauspielerische Leistung der Charaktere - wenn man von den
cholerischen Ausbrüchen des Bösewichts mal absieht - ist sicher auch
nicht Oskar-reif. Und dass manche Situationen absolut unlogisch sind,
wie z. B. das Auftauchen eines Polizeiaufgebots und einer
Antiterror-Einheit auf einem Boot, von dem vorher keiner wissen konnte,
dass der Gute es besteigen würde, fällt im Hagel der Kugeln und
Fäuste auch nicht weiter auf.
Aber all das erwarten wir von einem Actionreißer mit einem Martial Arts Spezialisten wie Jet Li auch gar nicht. Von Jet Li erwarten wir Fights und Action erster Sahne, blitzschnelle Techniken und den Einsatz aller möglichen und unmöglichen Hilfsmittel. Was letzteres betrifft, haben sich die Stunt-Koordinatoren einiges von Jackie Chan abgeguckt. Die Kampfszenen sind teilweise so rasant, dass man sich den Film mindestens ein zweites Mal ansehen muss, um überhaupt mitzukriegen, was da gerade abgelaufen ist. Einige Überraschungen hat Jet Li auch zu bieten, was die Art und Weise betrifft, wie er den einen oder anderen Gegenspieler ausschaltet. Zu guter letzt bleibt noch die Frage, was denn nun der Kuss des Drachen eigentlich ist. Alleine die Lüftung dieses Geheimnisses ist eine Kinokarte, etwas Popcorn, Cola und ein Händchen zum Halten schon wert. Unsere Gesamt-Wertung: |